CHRISTIAN MÜNCH ° STEUERBERATUNG

Kompetente Betreuung

Persönliche Beratung 


AKTUELLES


Reform des Erbschaft- und Schenkungsteuerrechts

  • Wie bisher wird das "begünstigte Vermögen" nach Wahl des Erwerbers zu 85% (Regelverschonung) oder zu 100% (Optionsverschonung) von der Steuer befreit, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.
  • Es kann nur noch das "begünstigte Vermögen" von der Steuer verschont werden, nicht aber das Verwaltungsvermögen. Bisher war ein Verwaltungsvermögensanteil von bis zu 50% unschädlich und ebenfalls begünstigt.
  • Änderung der "Lohnsummenregelung".
  • Bei sog. "Großunternehmen", d.h. beim Erwerb von betrieblichen Vermögen mit einem Wert des begünstigten Vermögens von über 26 Mio. EUR (Prüfschwelle) besteht ein Wahlrecht zwischen einer Verschonungsbedarfsprüfung oder einem abschmelzenden Verschonungsabschlag.
  • Einführung eines "Vorab-Abschlags" von bis zu 30% auf den begünstigten Teil des Betriebsvermögens für Familienunternehmen.
  • Festschreibung des Kapitalisierungsfaktors auf 13,75 für das laufende Jahr und die folgenden Jahre aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase.
  • Stundungsmöglichkeiten bei der Erbschaftsteuer ausgeweitet.

Elektronische Kassensysteme, Registrierkassen ab 2017

  • Zertifizierte Sicherheitseinrichtungen werden Pflicht, so dass eine Löschung von Umsätzen nicht mehr möglich ist. Diese Sicherheitseinrichtungen müssen aus einem Sicherheitsmodul, einem Speichermedium und einer digitalen Schnittstelle bestehen.
  • Elektronische Grundaufzeichnungen sind künftig einzeln, vollständig, richtig, zeitgerecht, geordnet und unveränderbar aufzuzeichnen.
  • Alle Daten sind auf einem Speichermedium zu sichern und verfügbar zu halten.
  • Pflicht zur Ausgabe von Quittungen an die Kunden.
  • Ab 2018 wird eine "Kassen-Nachschau" gesetzlich eingeführt.
  • Die neuen Regeln für elektronische Registrierkassen werden ab 01.01.2020 wirksam.
  • Des Weiteren ist für bereits existente Registrierkassen der Gebrauch einer technischen Sicherheitseinrichtung notwenig. Damit sollen digitale Grundaufzeichnungen nicht nachträglich verfälscht werden können.
  • Für im Einsatz befindliche und nicht mehr nachrüstbare Kassensysteme gilt eine Übergangsfrist bis Ende des Jahres 2022.

Einkommensteuer: Tipps zum Jahreswechsel 2016/2017

  • Wird ein Steuerberater mit der Bearbeitung der Steuererklärung beauftragt, verlängert sich die Abgabefrist bis zum 31.12.2017.
  • Kosten für ein "Zweitstudium" als Werbungskosten absetzen. Die erforderlichen Belege hierfür aufheben. Ebenso können nachträgliche Verlustvorträge festgestellt werden.
  • Durch ein steigendes Rentenniveau werden viele Rentner durch diese Erhöhung bereits für das Jahr 2016 steuerpflichtig.
  • Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 EUR auf 8,84 EUR pro Stunde. Das bedeutet vor allem bei "450-EUR-Jobbern" die Arbeitszeit zu überprüfen, ansonsten wird aus dem sozialversicherungsfreien Minijob eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.
  • Ein Steuerklassenwechsel bzw. die Eintragung von Freibeträgen erhöht das monatliche Netto.
  • Handwerkerleistungen als sog. "Steuerermäßigung" von der Steuer absetzen.

LINKS


Kontakt:

Christian Münch

Steuerberater, Dipl.-Kfm. (FH)

Stridbeckstr. 8

D-81479 München/Solln

Tel.:

0179 66 99 180

Email:

info@muenchen-cm.de